Rückblick - Was gab es? - St. Johannes BO-Wattenscheid-Leithe

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Rückblick - Was gab es?

Unsere zweite Vesperecke ist da!
Über die Sommerferien konnte unser Projekt "Zweite Vesperecke" in Angriff genommen und realisiert werden. Mit vereinten Kräften finanzieller und körperlicher Art konnten wir die viel genutzte Möglichkeit der Begegnung vor unserer Kirche erweitern. Die vergrößerte Sitzgruppe lädt zwischen Kirche und Bücherschrank unter Bäumem zum Plausch, zum Treffen, zum Essen für alle ein und bietet eine schöne Möglichkeit, sich zum Beispiel nach Taizè - Gebeten noch auszutauschen. Ein DANKE an alle, die das ermöglicht haben.
St. Johannes gegen das Sommerloch: Das waren unsere Angebote in den Ferien 2017 - wieder ein vielseitiges Angebot für Daheimgebliebene oder für die Zeiten vor und nach dem Urlaub. Beten mit Leib und Seele hieß es an drei Donnerstagen im August. Beten muss nicht nur mit Worten geschehen. Beten kann man auch „mit Leib und Seele“, im ganzheitlichen Sinn: mit Körper, Geist und Seele. Und so hieß das Programm: ca. eine halbe Stunde walken bzw. „stramm“ spazieren – mit oder ohne Walkingstöcke, danach, im Chorraum der St.-Johannes-Kirche: Körperübungen im Stil des Qi Gong (einfache, ausgesuchte Übungen aus der fernöstlichen Meditationspraxis, die leicht durchzuführen sind). Danach: ca. 20 min Sitzmeditation. "Guten Morgen, lieber Morgen!" hieß es wieder am Samstag, 19.8. pünktlich zum Sonnenaufgang um 6.24 Uhr an der Kirche. Und es begann wie schon Tradition mindestens einmal im Jahr unsere spirituelle Wanderung in den neuen Morgen in Leithe und Umgebung. Erfahrungen in und mit der Natur, Kontakt aufnehmen ganz besonders zu unseren Bäumen und so der Schöpfung, dem Schöpfer und auch sich selbst näher kommen - so ging über den Friedhof, auf die Himmelsleiter, wo die Schriftlesung von der Verklärung Jesu gelesen wurde, und durch Obstwiesen. Am Ende der etwas längeren Wanderung am kühlen Morgen erfreuten sich alle am Kaffee auf dem Mechtenberghof. Achtsamkeitstag für Frauen: Durch Achtsamkeit  heilsam berührt werden, den Kontakt zur eigenen inneren Quelle spüren, vertrauter werden mit der tiefen inneren Kraft. Ganz bewusst innehalten, Kontakt aufnehmen mit sich selbst und auch mit der Umgebung. Übungen des Achtsam-Seins, Austausch und Reflexion wechseln sich ab. Diese Erfahrungen konnten Frauen am Samstag, 12.8., in der Kirche St. Johannes machen. Sommernachtkino – Kirchenkino: Bei wenig tollem Sommerwetter wurde am Freitag, 11.8., ein Kultfilm aus den 1970er Jahren gezeigt. Bewegende Momente auf der Leinwand und eine besondere Atmosphäre bescherten den vielen Besuchern einen schönen Sommerabend -trotz Regen draußen.
Impressionen von einem ereignisreichen Wochenende: Familientreff zum Abschluss der Erstkommunionzeit, Einführung unserer neuen Messdiener und Diskussion in der Kirche über das Buch von Erik Flügge, etwas weiter unten.
„Wie die Kirche an ihrer Sprache verreckt und warum uns das nicht interessiert“ – eine unterhaltsame Lesung mit Auseinandersetzung gab es am Sonntag 9. Juli 2017 am späten Nachmittag. Ist die kirchliche Sprache eigentlich noch zeitgemäß oder ist sie in den 1980er Jahren hängengeblieben? Welche Sprache braucht die Kirche, damit sie bei den Menschen heute „ankommt“? – So fragt Erik Flügge, Autor des Buches „Der Jargon der Betroffenheit – Wie Kirche an ihrer Sprache verreckt“. Kritisch nimmt der Autor die kirchliche Sprache unter die Lupe und plädiert für eine Veränderung der Kommunikation in der Kirche. Martin Diem, Gemeindemitglied aus St. Johannes, beruflich im Jugendbereich auf Diözesanebene und freiberuflich als Organisationsberater tätig, und Andreas Bierod, Geschäftsführer der Paderborner Malteser, lasen in der Kirche St. Johannes aus Flügges Buch und diskutierten offen und kontrovers zu diesem Thema. Angesprochen waren vor allem junge Erwachsene zwischen 20 und 40 Jahren, aber ebenso waren alle anderen Interessierten willkommen und zwar nicht zahlreich, aber doch gekommen. Im Anschluss an die Lesung war dann Gelegenheit zu Diskussion und Gespräch in gemütlichem Rahmen drinnen und draußen – wie’s beliebte. Es war mal etwas ganz Anderes! Und in sehr edlem Ambiente.
Verabschiedung von Marlena Kaiser
Und schon sind 3 Jahre rum! Unsere Gemeindeassistentin Marlena Kaiser hat ihre Ausbildung nun komplett abgeschlossen und wechselt im Sommer in den Raum Erfurt. Sie hat unsere Pfadfinder maßgeblich mit aufgebaut, sich in der Pfarrei in die Firmvorbereitung eingebracht und die neue pfarreiweite spirituelle Jugendarbeit "ideenreich" mit angestoßen und begleitet. Und nun hieß es Abschiedsagen. Unser Gemeinderat, die DPSG, "ideenreich", das Firmteam, Mitglieder des Pastoralteams und viele Wegbegleiter feierten mit Marlena Kaiser, Kaplan Maximilian Strotzik und Anke Wolf den feierlichen Familiengottesdienst zum Abschied. Alles Gute, Marlena! Und DANKE für die Zeit in Leithe!
Gemeindefest 2017 am letzten Juni - Wochenende...
... mit viel Musik, Zauberer, Shanty Chor und dem Finale des integrativen Chorprojektes JUST SING. Und natürlich unserem Patronatsfest mit Festmesse und Ansprache über unseren Patron - der stets in unseren Kirchenfenstern präsent ist.

Mittsommer vor der Kirche
Nach skandinavischer Art lud das Bündnis für Leithe am 23. Juni zur Feier des längsten Tages ein. Stilvolles Picknick am Feuer mit vielen mitgebrachten Dingen - so ließ sich gut dieser Abend feiern, der quasi auch Auftakt zu unserem Gemeindefest war.
Ausflug in den Kletterwald
Am 18. Juni war wieder ein gemeinsamer Ausflug von Messdienern und Pfadfindern. Und es ging an den Ort, den die Pfadis schon im letzten Jahr liebgewonnen hatten: den Kletterwald in Wetter. So manch ein Wölfling oder "Messdiener in Ausbildung" war mutiger und wendiger als die erwachenen Begleitpersonen, die mitklettern mussten. In großen Höhen von Baum zu Baum, mal hangeln, mal über "kaputte" strickleitern, mal über Seilrutschen. Erst Herausforderung, dann ein "geschafft". Geschafft waren am Ende ziemlich alle. Stärkung und Abkühlung gab es nachher im "Pfarrgarten" in Leithe.
                                                         
 
Pastorale Kraft:
Fronleichnam 2017: Große Prozession mit ökumenischem Akzent. Nach der Feier der Heiligen Messe in der immer wärmer werdenden Sonne in der Freilichtbühne, in der Pastor Dr. Hans-Werner Thönnes und unsere Gemeindereferentin Anke Wolf im Dialog predigten, zog die Prozession zu Orten des Lebens und der Begegnung: Spielplatz, evangelische Friedenskirche, Seniorenheim. Unterwegs begleiteten Psalmen und Taizè - Gesänge den Weg in ökumenischer Weise. Den Abschluss bildete der eucharistische Segen in der Propsteikirche, musikalisch gestaltet vom JUST SING! Projektchor. Viele Bilderimpressionen auch auf der Seite der Pfarrei.
"CATHAL KOMMT WIEDER!" - So hieß es im Juni. Und KULTur in Leithe ging wieder in die Kneipe - genau dorthin, wo irische handgemachte Musik hingehört. Und mit Guinness vom Fass wurde "unser" Altes Gasthaus Kampmann zum Irish pub!

Cathal Dolan kam mit seiner Band „The Moone Boys“ in aktueller Besetzung. Der beliebte Ire mit dem derben, aber unendlich liebenswürdigen Charme und der unnachahmlichen Stimme war zum dritten Mal direkt aus Irland bei uns. Thema: „Stories of Love and Rebellion“. Mit echter Fidel, einem genialen Schlagzeuger und seiner geliebten Gitarre mit immens hohem "Saitenverbrauch" brachten sie uns irische Liebe, den Kampf um Besetzung, Freiheit und die Liebe mittendrin näher. Es war eine tolle Stimmung im echten heimlichen Ruhrgebiets -Irish - Pub.

Erster TANZ IN DEN MAI im Gemeindeheim - organisiert vom Leither Bürgertreff. Bilder folgen.
Internationales Chor-Projekt Just Sing! ist gestartet in Bochum – Leithe Mitte April 2017
LINK zum Bericht der WAZ.
Singen ist bunt. Singen verbindet. Singen kann ausdrücken, was Worte oft nicht sagen können. Ob als Kind oder Senior – jeder Mensch hat das Recht darauf, die eigene Singstimme zum Klingen zu bringen – und in guter Gemeinschaft ist´s nun mal besonders schön. Und da im gesamten Ruhrgebiet nun mal eine bunte Mischung aus alt-eingesessenen Bio – Ruhrpottlern und solchen, die erst seit kurzer Zeit dazu gehören, leben, ist es an der Zeit, sich besser kennen zu lernen. Ob beim Sport, in der Kunst oder durch Musik – die Kultur eignet sich am besten, Brücken zu bauen und Trennendes zu überwinden. Mit Geflüchteten und Menschen, denen Vielfalt lieber ist als Einfalt und die Spaß am Singen, entstand das Chorprojekt „Just Sing!“, um Menschen zu verbinden, Ängste und Hemmungen abbauen zu helfen und zur Integration von Geflüchteten beizutragen. Die katholische Gemeinde St. Johannes, die schon länger ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit unterwegs ist, und der Malteser Hilfsdienst, der die Flüchtlingsunterkunft an der Emil-Weitz-Straße in Wattenscheid betreut und dort integrative Arbeit leistet, starteten das Chorprojekt gemeinsam.
Nach Ostern – genauer immer donnerstags von 17.00 – 18.30 Uhr und beginnend mit dem 20.04.2017 wurde im Pfarrheim der katholischen Gemeinde St. Johannes in Leithe geprobt, die Wände wackelten und die Fensterscheiben zitterten, wenn die Stimmbänder der Sängerinnen und Sänger vibrierten – so verspracht es die Chorleiterin und so war es. Damen ab 14 Jahren und Herren ab 16 Jahren, einige Kinder ließen sich auf ein Chor-Projekt ein, von dem noch niemand wusste, welche Dynamik da am Ende entstehen sollte. Familien waren besonders herzlich willkommen. Nach der ersten „Schnupper-Probe“ war eine verbindliche Anmeldung zur Teilnahme gewünscht. Am Ende stand ein Abschluss-Konzert zum Gemeindefest der Gemeinde St. Johannes. Dazu später mehr. Die musikalische Leitung des Projektes lag bei der erfahrenen Chorleiterin und Lehrerin Christiane Hartmann, die in Bochum über viele Jahre bereits Chor-Geschichte in Sachen Gospel-Musik an der Christuskirche Bochum geschrieben hat.
Kontakt: Anke Wolf, Gemeindereferentin St. Johannes, Kemnastr. 12, Tel. 02327/9658505 (AB), Email: anke.wolf@just-sing.info

RECHTS: LEITHE GRILLT WEITER - Impressionen vom zweiten Grillen des Leither Bürgertreffs
UNTEN: Emmausgang
Am Dienstag in der Osterwoche feierten die Kolpingfamilien aus Wattenscheid und ihre Gäste den 17. Wattenscheider
Emmausgang. In diesem Jahr führte sie der Weg aus den Heimatgemeinden zur Kirche St. Maria Magdalena in Höntrop.
Im Glauben an den auferstandenen, lebendigen Herrn Jesus Christus bezeugen die Teilnehmer die Gegenwart Gottes mitten
unter uns und unserem Leben. Sein gehörtes Wort unterwegs nach Höntrop und das anschließende "Brotbrechen" in der Hl.
Messe öffneten uns die Augen, dass Gott uns nahe ist in allen Situationen unseres Leben. Aus unserer Gemeinde folgten
insgeamt 27 Kolpinggeschwister und Gäste der Einladung zum Emmausgang. Davon machten sich 8 Frauen und Männer
freudig zu Fuß auf den Weg ab Kirchplatz St. Johannes. Sogar drei Männer, alle über 80 Jahre alt, machten mit, waren
dabei auf den Weg durch die neu erblühte Natur. Unterwegs gab es 2 Stationen, wo sich uns die Bedeutung der Ostergeschichte
von Emmaus im geistl. Impuls, in der Andacht sowie in Fürbitten und gesungenen Osterliedern für damals und heute erschloss. In gut 1,5 Stunden wurde das Ziel Höntrop Kirche erreicht. Vielen Dank an alle Pilger für's mitgehen und mitmachen, auch
für die Begegnung im maGma. Miteinander unterwegs sein mit Jesus Christus macht Mut. Mutig sollten wir gemeisam an der
Fortsetzung des Emmausganges im nächsten Jahr arbeiten. Auf den Fotos sind die Fußgänger zu erkennen, die da heißen:
Gerda Fork, Margot Vandenhirtz, Margit Grabienski, Ingo Bleul, Erich Heil, Christof Sperlich, Josef Schröder und Franz Maier.
Ostergottesdienste: Christ ist auferstanden, der Tod ist besiegt: Frohe Ostern!
Machen wir diese Botschaft zum Mittelpunkt unseres Lebens und Gemeindelebens.
Ostersonntag 11.00 Uhr, mit Entzünden der Osterkerze, musikalisch gestaltet vom Kirchenchor.
Ostermontag 11.00 Uhr, Familien - Oster - Gottesdienst mit dem Halleluja - Familienchor mit Neuen Geistlichen Liedern und anschließender österlicher Begegnung auf dem Kirchplatz - für die Kinder war während der Messe draußen der Osterhase aktiv!
Dienstag der Osteroktav: 19.00 Uhr Taizé - Gottesdienst (großes Taizé-Gebet)
Familienmesse am Ostermontag: Wir feiern das Leben!
Rückblich: Die Karwoche in St. Johannes
Die Woche vor Ostern lud ein, etwas zur Ruhe zu kommen, sich zu besinnen, zu gedenken, mein Leben und meine Beziehung zu Gott. Dazu boten Bußgottesdienst, Heilige Messen und die Kompleten sowie die Offene Kirche Gelegenheit.  
Impressionen vom Familienkreuzweg 2017
Die WAZ berichtete: HIER
Die Presse berichtete auch schon: WAZ und Stadtspiegel

Palmsonntag: Palmweihe vor der Kirche bei bestem Sommerwetter und nachher Kinderkirche im Pfarrheim.
Familiengottesdienst am Misereor -Sonntag am 2. April
Spontan sprang eine befreundete Musiker – Gruppe ein und brachte besondere Akzente mit. Go-Twogether heißen Sie und was passte besser zur Misereor – Aktion als ihr Motto WIR GEHEN ZUSAMMEN, DU UND ICH, IHR UND WIR, GOTT UND WIR, EVANGELISCH UND KATHOLISCH, JUNG UND ALT, GLAUBEN UND MUSIK. In der Katechese ging es um ein Musterprojekt in Burkina Faso und eine dortige Mini – Molkerei. Ideen braucht man – und Unterstützer! Das leistet Misereor mit unserer Unterstützung, durch Gebet und Spenden. Abgerundet wurde alles durch die Kindergartenkinder – auch auf sie ist Verlass. Im Anschluss zog ein verlockender Duft in die Kirche: Die Rover der DPSG boten Waffeln an!
Pfarreientwicklungsprozess St. Gertrud 2030: Ergebnisse der Phase "sehen"
Mit Beginn des Jahres 2017 ist die Phase "sehen" zu Ende und der Pfarreientwicklungsprozess in St. Gertrud ist in die Phase "urteilen" eingetreten. Über einige Ergebnisse der einzelnen Arbeitsgruppen informierte der neue Infobrief Nr. 5.
Und am 1. April tagten PGR und KV und Koordinierender Ausschuss gemeinsam zu Visionen zur nächsten Phase "Urteilen".
Die kfd hatte im März ihre Jahreshauptversammlung. Gut besucht konnten auf der Versammlung 7 Neuaufnahmen und 10 Jubilarinnen vermeldet werden. Mehr Bilder auf der Unterseite der kfd.
Fr 17.02.2017, 17:00-20:00 Uhr „Angrillen“ LEITHE IS(S)T COOL des Leither Bürgertreffs auf dem Kirchenvorplatz St. Johannes
Gemeinsam mit anderen Leither Bürgern hatten wir uns überlegt: Grillen ist nicht nur was für den Sommer! Im Winter am warmen Grill stehen ist auch schön! Grillen mit Glühwein und Tee – warum eigentlich nicht? Und es klappte. Gute Stimmung, Wetter gerade noch rechtzeitig trocken, Würstkes und Steaks im Brötchen, nette Leute! Und nicht nur die Kinder hatten Spaß am Stockbrotbacken an der Feuerschale backen. Bericht in der WAZ, Link hier.
IMPRESSIONEN vom kfd - Karneval der Frauen:
Volles Haus, tolles Programm, klasse Stimmung!
Fotos: Gerda Fork
Volle Kirche in Leithe für den guten Zweck
Am Sonntag, 29. Januar, war im Rahmen der Veranstaltungsreihe KULTur in Leithe in unserer Kirche St. Johannes in Leithe das Bläserensemble „Back to Brass“ zu Gast. „Back to Brass“, das ist eine Gruppe hoch motivierter und auch hoch professioneller Bläser aus Wat-Leithe und Gelsenkirchen, die zum Teil schon seit ihrer Jugend zusammen musizieren. 2004 haben sie sich unter der Leitung von Christian Ollesch zur Bläserformation „Back to Brass“ zusammengetan. Musikalisch hatte die Truppe sich zwischenzeitlich auch mal aus den Augen verloren, sich aber dann doch wieder gefunden. Wie gut sie früher waren, weiß ich nicht; heute jedenfalls sind sie erstklassig! Warum eigentlich „Back to Brass“? - Übersetzt heißt „Back to Brass“ „zurück zum Messing“ oder eben auch „zu den Blechbläsern“. Dabei wird schon deutlich, wer sie sind: Musiker, die ohne Verstärkung spielen, unplugged, reine Blechbläser, mehrere Trompeten, Posaunen, Tuben, ein Euphonium. Einer am Schlagwerk begleitet und komplettiert das Ensemble. Christian Ollesch, nicht nur Dirigent, sondern auch selbst Trompeter in dem Ensemble, hat schon mit neun Jahren seine erste Trompete geschenkt bekommen; von da an ist er, wie er sagt, von der Faszination, die das Instrument von Anfang an auf ihn ausgeübt hat, nicht mehr losgekommen. Seine erste Trompete hat er immer noch; hergeben würde er sie nie! Ein großer Ansporn speziell für Christian Ollesch: Sein Großvater hatte damals auch schon die Leitung eines Posaunenchors. Zum Ensemble gehören von der Ollesch-Familie neben Christian noch drei andere Brüder, Walter (ebenfalls Trompete), Ernst (Euphonium) und Markus (Tuba).  Alle sind gebürtige Leither; ein Teil der Familie lebt immer noch in Leithe. Als ich Christian Ollesch gefragt habe, ob er sich vorstellen könnte, mit „Back to Brass“ im Rahmen von KULTur in Leithe ein Konzert zugunsten der caritativen Arbeit in Leithe in unserer Kirche zu geben, da war er sofort dabei: „Für Leithe und St. Johannes – na klar!“ - Und so durften die Zuhörerinnen und Zuhörer in der fast voll besetzten Kirche am vergangenen Sonntag an einem wahren Hörerlebnis teilhaben. Schöner, gefühlvoller, bewegender kann Blasmusik kaum sein als das, was wir am Sonntag gehört haben: Großartige Hymnen wie „One moment in time“ von Whitney Houston oder „Heal the world“ von Michael Jackson oder auch flotte Gospels, die jeder kennt, das Böhmische Wintermärchen, den einen oder anderen Tanz oder weltbekannten Marsch – und in allem wehte spürbar und hörbar der „Spirit of Brass“, der Geist der Blechbläser. Die Akustik und die Ausstrahlung des Kirchenraums haben das Ihre dazu beigetragen, dass dieses Konzert ein unvergesslicher Hörgenuss wurde. Die Musiker bekamen minutenlange standing ovations!
Die WAZ berichtete: HIER
Der Reingewinn des Nachmittags kommt wie immer bei KULTur in Leithe der sozial-caritativen Arbeit in Leithe zugute. Zuletzt wurde von dem Geld die Vesperecke, ein öffentlicher Begegnungstreffpunkt an der Kirche, mit finanziert, außerdem ein Ausflug in den Schnee vor einer Woche für und mit Leither Familien. „Back to Brass“ hat uns dabei geholfen, in diesem Sinne etwas für Leithe zu tun. Ich möchte mich von Herzen bei Christian Ollesch und „Back to Brass“ für das einmalige Konzert und für die großartige Unterstützung bedanken! Danke auch allen Zuhörerinnen und Zuhörern, die gekommen sind, und das Projekt auf diese Weise ebenfalls mit unterstützen! DANKE!!! (Anke Wolf)

Die nächsten Termine von KULTur in Leithe:
Samstag, 20. Mai, 19.30 Uhr: Alexandra Gauger, Operndiva und Kabarettistin,
Sonntag, 24. September, 19 Uhr: Das Mitsingding – ein Abend zum Mitsingen für Jung und Alt
"Ski und Rodel gut" - Impressionen von unserem Familienausflug ins verschneite und sonnige Willingen am 21. Januar
Es lag Schnee im Sauerland - und ganz spontan startete der Familienausflug in den Schnee. Am Samstagmorgen per Maling beworben war die Fahrt bereits am Montagabend trotz Einsatz eines größeren Busses ausverkauft. Endlich die weiße Pracht erleben, die uns im Ruhrgebiet verwehrt wurde. Ob Skifahren, perfekt oder als Anfänger, Rodeln, Wandern oder einfach nur Genießen - alles war möglich. Zwar waren die Familien und kleinen Gruppen auf eigene Faust unterwegs, aber trotz großem Andrang gab es oftmals unterwegs ein plötzliches Wiedersehen. Was dann oft zu neuen Gruppen führte. "Jetzt ist der Tag schon wieder zu Ende" sagte ein Teilnehmer um fünf Uhr am Nachmittag. Aber so sei das meist bei richtig schönen Dingen. Nach einem kurzen Abstecher zur bekannten Weltcup - Mühlenkopf - Skisprungschanze ging es dann abends in der Tat wieder zurück. Einige weitere Impressionen in der Bildergalerie (Fotos © Familie Bommert, Otto, König).
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü